Marronizeit

by Elaine Kipfer

Es ist wieder Marroni-Zeit!!!

Ich liebe den Duft von gerösteten Marroni! Er bringt mich in Weihnachtsstimmung. Und als schöner Nebeneffekt wärmen die heissen Marroni meine kalten Finger.

An Marroni habe ich auch schöne Weihnachts-Erinnerungen in Brasilien. Marroni war bei uns in der Weihnachtszeit sehr besonders. Jedoch werden in Brasilien die Marroni mit einer Prise Salz im Wasser gekocht.

Überall riecht es nach Marroni: Auf den Strassen, auf den Weihnachtsmärkten und manchmal auch hier zu Hause! Auf dem Weihnachtsmarkt ist es sicher teurer als im Laden gekauft und zuhause zubereitet. Aber heisse Marroni vom Marronistand ist einfach ein anderes Wohlgefühl. Weihnachtslichter in den Strassen, gewärmte Finger, der feine Marroni-Geschmack auf der Zunge, zusammen weckt das eine perfekte Weihnachtsatmosphäre in mir!

Manchmal mache ich Marroni zu Hause. Das ist viel günstiger und der Geschmack ist auch sehr fein.

Die «Marroni-Creme» habe ich erst in der Schweiz zum ersten Mal gegessen. Vermicelle ist bei uns in Brasilien nicht bekannt oder üblich.

Sowohl auf der Strasse gekauft, oder hausgemacht, sind die Marroni mittlerweile für mich fast unverzichtbar! Nun habe ich sogar einen Weg gefunden, wie ich die Marroni besser zubereiten kann. Mit diesem Tipp ist es viel einfacher, die Schale nach dem Rösten von der Frucht zu lösen:

Vor dem Zubereiten die Marroni 1 Stunde ins Wasser legen. Danach mit einem scharfen Messer einen Schnitt quer über die Marroni einritzen. Zuletzt die Marroni auf einem Blech bei 200 Grad während 20 min im Backofen backen. Damit die Marroni nicht zu trocken werden, kann während des Backens ein Wasserglas aufs Blech gestellt werden.

E Guete mitenand!

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2 Kommentare

Dominique Januar 3, 2021 - 9:16 am

Deine Marroni sehen lecker aus 🙂

Elaine Kipfer Januar 7, 2021 - 1:28 pm

Danke Liebe Dominique.
😉

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